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Unser Bezirk

Der Bezirk Mödling liegt geografisch gesehen quer zu den vier wichtigsten Verkehrsachsen, die von Wien nach Süden führen: der Südbahn, der Lokalbahn Wien-Baden, der Südautobahn und der Landesstraße B17 (ehemals Triester Straße).
Entlang dieser Nord-Süd-Achse hat sich aus Weinhauerorten und alten Industriezonen eine “Bandstadt” entwickelt, innerhalb derer die Siedlungsgrenzen der Gemeinden verschwunden sind und die nahtlos an die Stadt Wien anschließt. Westlich davon erheben sich die Hügel des Wienerwalds (seit 2005 ein UNESCO-Biosphärenreservat), die von Fortswirtschaft geprägt sind – ein wichtiger Erholungsraum für die Bewohner*innen Wiens und des Raums Mödling. Im Osten befindet sich das flache, landwirtschaftlich geprägte Gebiet der Südheide mit dem Schlosspark Laxenburg mittendrin.

Herausforderung Raumordnung

Der Bezirk ist geprägt von starkem Siedlungsdruck durch Wiener*innen, die nach Wohnen im Grünen streben.

Die regionale Raumordnung verhindert seit einigen Jahren im Westen unseres Bezirks neue Baulandwidmungen und damit eine weitere Zersiedelung der Landschaft. Eine Folge davon ist eine starke Verknappung und Verteuerung von Bauland und Wohnraum entlang der Verkehrsachsen, eine andere Folge ist die weitere Erschließung zusätzlicher Siedlungs- und Gewerbeflächen auf Kosten von Agrarflächen östlich der A2. Schon die Nutzung der noch bestehenden Baulandreserven würde ausreichen, die Infrastruktur im Bezirk – insbesondere die Verkehrswege – zu überlasten.

Eine vorausschauende Raumordnungspolitik, bei der die Gemeinden untereinander kooperieren, ist daher essentiell für die Erhaltung der Lebensqualität in unserem Bezirk.

Herausforderung Mobilität

Im Zentralraum des Bezirks ist die Versorgung mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Intervallverkürzungen auf der Südbahn und der Badner Bahn stark verbessert worden. In den peripheren Bereichen war dies allerdings nicht der Fall, weshalb der Autoverkehr immer noch zunimmt und die Bevölkerung immer stärker mit Lärm und Abgasen belastet. Dem kann nur durch Verbesserungen im Autobusnetz und durch Förderung des Fahrrad- und Fußverkehrs entgegengewirkt werden. Verbesserungen bei der umweltfreundlichen Mobilität bedürfen auch einer sinnvollen Kooperation aller Beteiligten wie Verkehrsverbund Ost-Region, Land NÖ und Gemeinden.

Ein wichtiger Schritt in diese Richtung wurde mit der Gründung der “Mobilregion Mödling” gesetzt, die nun mit dem “Postbus-Shuttle” eine sinnvolle Ergänzung des ÖV-Angebots geschaffen hat, mit der auch abgelegenere Gebiete erschlossen werden und auch nachts ein günstiges Verkehrsmittel angeboten wird.

Die Grünen haben 2013 die Gründung einer Mödlinger Bezirksgruppe der überparteilichen Radlobby NÖ unterstützt und arbeiten mit der “Radlobby Mödling” zusammen.

Herausforderung Wirtschaft

Im Zentrum des Bezirks befinden sich zwei riesige Gewerbegebiete: die Shopping-City Süd und das Industriezentrum NÖ-Süd. Gemeinsam haben sie eine Fläche von ca. 10 km² – das ist mehr als 3-mal so groß wie der Laxenburger Schlosspark. Beide wurden im letzten Jahrtausend in Autoverkehr-Denkweise konzipiert; der motorisierte Individualverkehr bringt die Straßen Tag für Tag an ihre Kapazitätsgrenzen. Andererseits gibt es dort Arbeitsplätze, die dank Kommunalsteuern eine wichtige Einnahmequelle für die betreffenden Gemeinden sind.

Die Erreichbarkeit der SCS und des IZ NÖ-Süd mit öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Fahrrad oder zu Fuß ist völlig unzulänglich, größtenteils gibt es weder Gehsteige noch Radwege. Eine zukunftsgerechte Umgestaltung wurde bisher nur unzureichend in Angriff genommen. Durch die Bestückung der Betriebsgebäude mit Photovoltaikanlagen können dort auch wichtige Energiequellen geschaffen werden. Planungs- und Umsetzungsmaßnahmen, um diese Betriebsgebiete zukunftsfit zu machen, sind dringend erforderlich.

Die Shopping-City Süd verursacht auch Abfluss von Kaufkraft aus den Ortszentren. Lokale Händler*innen stehen unter starkem wirtschaftlichem Druck. Der Erhalt einer guten Nahversorgung, die für alle auch ohne motorisierten Individualverkehr erreichbar ist, stellt daher eine wichtige Aufgabe einer zukunftsfähigen Regionalpolitik dar.

Herausforderung Sozial- und Gesundheitsmanagement

Obwohl unser Bezirk Teil des “Speckgürtels” rund um Wien ist, liegt das Medianeinkommen unterhalb des österreichischen Durchschnitts. Große Einkommensunterschiede bewirken, dass viele Menschen armutsgefährdet sind, besonders alleinerziehende Eltern und deren Kinder.
Die medizinische Versorgung entwickelt sich immer mehr zu einer “Zweiklassenmedizin“, da Kassenvertragsärzte bereits die Ausnahme darstellen und Wahlärzte Honorare verrechnen, die nur zu einem kleinen Teil von den Krankenkassen vergütet werden.
Soziale Hilfen und Einrichtungen sowie Gesundheits- und Pflegedienste müssen für alle Menschen, die diese Unterstützungen brauchen, leicht zugänglich sein. Dafür ist es notwendig, das derzeitige Kompetenzwirrwarr zwischen Land und Gemeinden durch lokale Sozialzentren zu ersetzen, die in jeder Gemeinde als “soziale Drehscheibe” niederschwelligen Zugang zum Sozialsystem ermöglichen und auch von sich aus sozial gefährdete Bevölkerungsgruppen aufsuchen.
Auf Landesebene müssen die Qualität und die Finanzierung der sozialen Dienste gesichert werden.
Die derzeit laufenden Pilotversuche mit “Community Nurses” können einen Anfang für ein bedarfsgerechtes Sozial- und Gesundheitsmanagement auf Gemeindeebene darstellen. Das soll nach unseren Vorstellungen die Gesundheitsvorsorge, die Kinder- und Jugendfürsorge, die Organisation mobiler und stationärer Betreuung für behinderte und pflegebedürftige Menschen, die Hilfe bei Wohnungsnot und in anderen sozialen Notfällen sowie die Bereitstellung finanzieller Sozialhilfe umfassen.

Schutz des Wienerwalds

Der Wienerwald im westlichen Teil unseres Bezirks ist ein wichtiger Faktor für die Lebensqualität – auch in Hinblick auf die zu erwartende Klimaveränderung. Er dient vielen Wienern und Wienerinnen, aber auch  Menschen aus unserem Bezirk als Erholungsraum und wird gleichzeitig forstwirtschaftlich genutzt, was mitunter zu Nutzungskonflikten führt.

Mit der Errichtung des Biosphärenparks Wienerwald (insgesamt ca. 1000 km²) wurden einige Waldstücke zu besonders geschützten “Kernzonen” erklärt (ca. 5 % der Gesamtfläche). Neun dieser Kernzonen liegen in unserem Bezirk, fast alle unterliegen als Naturschutzgebiete einem strengen Schutz. Außerhalb dieser Kernzonen (aber auch an deren Rändern) kann man immer wieder beobachten, dass Bäume entlang von Wegen geschlägert werden. Diese Maßnahmen werden oft mit Haftungsbestimmungen begründet, die die Waldbesitzer bei Unfällen im Falle von “Nachlässigkeit” zu Schadensersatz verpflichten würden. DIE GRÜNEN des Bezirks Mödling haben daher zusammen mit den GRÜNEN aus anderen niederösterreichischen und Wiener Wienerwaldbezirken eine Online-Petition durchgeführt, die von über 3000 Personen unterstützt worden ist. Sie wird voraussichtlich zu einer Änderung der Haftungsvorschriften im Wald führen. Darüber hinaus wurde ein “Waldschutzpostkasten” eingerichtet, wo unerklärliche Schlägerungen und andere Vorkommnisse im Wienerwald an eine E-Mail-Adresse gemeldet werden können. Diesen Fällen wird dann durch Nachfrage bei Waldbesitzern und Behörden nachgegangen.

Interkommunale Kooperation

Die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinden ist gerade im Zentralraum unseres Bezirks, in dem die Gemeindegrenzen praktisch verschwunden sind, von immenser Bedeutung. Neben Fragen der Raumplanung geht es auch um kommunale Dienstleistungen, die in der Dichte Wiens erbracht werden müssen, obwohl die Bevölkerungszahl je Gemeinde nicht einmal ein Zehntel von Wiener Bezirken erreicht.

DIE GRÜNEN haben Möglichkeiten der interkommunalen Kooperation immer unterstützt und – dort, wo sie in ihren Gemeinden entsprechende Kompetenzen hatten – auch vorangetrieben.

GRÜNE Gemeinderäte/-innen waren und sind zum Beispiel bei folgenden Projekten involviert:

DIE GRÜNEN des Bezirks Mödling arbeiten daher auch auf Parteiebene zwischen den Gemeindegruppen eng zusammen. Ein Ergebnis davon ist auch das bezirksweite “Grüne Wanderkino“.)

Grüne Bezirkspolitik im Video

Dieses Video wurde anlässlich der Wahlen 2019/2020 produziert und gibt einen guten Überblick über Ziele und Inhalte Grüner Bezirkspolitik:

Aktuelles aus dem Bezirk Mödling

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Be­zirks­vor­stand

der Grünen | Bezirk Mödling

Martha Günzl

Bezirkssprecherin
Sprecherin der GRÜNEN Perchtoldsdorf
gfGR.in in Perchtoldsdorf

[email protected]
Dipl.-Ing. Alfred Trötzmüller

Bezirksverantwortlicher

Kassier des Vereins KIM – Kulturinitiative Region Mödling

[email protected]
Klaus Hochkogler, MA

Bezirksfinanzreferent

Porträtfoto Wolfgang Bernhuber
Ing.Mag. Wolfgang Bernhuber

Bez.-Vst.-Mitgl.

Sprecher der GRÜNEN Ma. Enzersdorf

gfGR in Ma. Enzersdorf

Obmann KIM – Kulturinit. Reg. M.

Monika Hobek Zimmermann LK2020
Monika Hobek, BA

Bez.-Vst.-Mitgl.
Sprecherin der GRÜNEN Guntramsdorf
Landes-Vst.-Mitgl. d. GRÜNEN NÖ
GR.in in Guntramsdorf

Porträtfoto Simone Jagl
Simone Jagl

Bez.-Vst.-Mitgl.

Sprecherin der GRÜNEN Biedermannsdorf

gfGR.in in Biedermannsdorf

stv. Obfrau KIM

Jakob Korosec

Bezirksvorstandsmitglied

Gemeinderat in Perchtoldsdorf

"GLO­BAL DEN­KEN - LOKAL HAN­DELN"

Verband Grüner, grünnaher und unabhängiger Gemeinderäte/-innen - Bezirksversammlung Mödling

Porträtfoto Simone Jagl
Simone Jagl

Bezirkssprecherin des Grünen GemeindevertreterInnenverbands

[email protected]
Porträtfoto Wolfgang Bernhuber
Ing.Mag. Wolfgang Bernhuber

Stellvertretender Bezirkssprecher des Grünen GemeindevertreterInnenverbands

[email protected]

PRESSEINFORMATIONEN

  • Presseaussendung NÖ 2022-08-18 “Schattenparken” für den Klimaschutz

  • Presseaussendung NÖ 2022-06-29 Feuer am Dach beim Roten Kreuz Mödling

  • Presseaussendung NÖ 2022-05-06 Helga Krismer besucht Vösendorf

  • Presseaussendung NÖ 2022-04-22 Helga Krismer besucht Gießhübl

  • Presseinformation BezMD 2022-03-31 BezirkskandidatInnen Landtagswahl

  • Presseinformation BezMD 2021-10-02 Klimaticket

  • Presseinformation BezMD 2020-06-05 Öffis nach Kaltenleutgeben

  • Presseinformation BezMD 2020-05-20 Neuer Bezirksvorstand

Waldschutz

Waldschutz-Petition

Während der Corona-Krise suchen mehr Menschen als früher den Wald als Erholungsgebiet auf und nehmen dabei auch wahr, was im Wald passiert. Und das sind eben oft auch Schlägerungen.

Bei der Recherche, weshalb so viele offenbar gesunde Bäume entlang von Wegen entfernt wurden, bekam man immer wieder eine ähnliche Antwort: die Haftung für Schäden durch umstürzende Bäume.

Diese Situation hat Vertreter*innen von GRÜNEN Gruppen im Wienerwald zusammengeführt und sie haben in einer Online-Petition eine Änderung der Gesetzeslage gefordert.

Letztlich haben mehr als 3.000 Menschen unterschrieben.

Die Unterschriften wurden am 19. Februar 2021 an Vizekanzler Werner Kogler (in Vertretung von Justizministerin Alma Zadić) übergeben und haben – zusammen mit weiteren gleichgerichteten Initiativen – dazu geführt, dass sich das Ministerium mit der Ausarbeitung gesetzlicher Änderungen beschäftigt.

Waldschutz-Postkasten

Die GRÜNE Initiative “Wir für den Wald” hat eine Mailadresse eingerichtet, die allen offensteht, die im Wald Maßnahmen beobachten, die ihnen nicht verständlich sind. Der Waldschutz-Postkasten bietet NutzerInnen des Wienerwalds die Möglichkeit, ihre offenen Fragen (auch Fotos von Zerstörungen) “einzuwerfen”, ohne zu wissen, wer genau wofür zuständig ist.

In jedem Wienerwaldbezirk gibt es eine Ansprechperson der GRÜNEN, die diesen Anfragen nachgeht, bei den WaldbesitzerInnen und auch bei den Behörden nachfragt und zumindest einmal Erklärungen einholt. Die Ergebnisse werden natürlich den Anfragenden bekanntgegeben.

Was ist das Grüne Wanderkino?

Das Grüne Wanderkino ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Grünen Gemeindegruppen aus dem Bezirk Mödling und angrezenden Orten. Es ist grundsätzlich als Open-Air-Kino konzipiert, es steht in der Regel aber auch ein Veranstaltungssaal als Ausweich-Location für den Schlechtwetterfall zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei.

Zur Organisation des Wanderkinos wurde der Verein “KIM – Kulturinitiative Region Mödling” gegründet, der aus Mitgliedern der teilnehmenden Gruppen besteht. Das Wanderkino-Projekt lebt von der Mitarbeit zahlreicher Freiwilliger aus dem Verein KIM und den beteiligten Gemeindegruppen.

Die Filmauswahl und die Organisation des Rahmenprogramms erfolgt durch die jeweilige Gemeindegruppe und wird durch den Verein KIM koordiniert. Der Fokus liegt auf anspruchsvollen, vorzugsweise europäischen Filmen, wobei sich Unterhaltungskino mit Dokumentationen abwechseln.

Die einzigartige Atmosphäre unseres Freiluftkinos hat die Veranstaltungsreihe in den Jahren ihres Bestehens immer beliebter gemacht.

Das Wanderkino-Programm 2023

Das Wanderkino 2022 ist am 2. September zu Ende gegangen.

 

Das nächste Wanderkino-Programm wird voraussichtlich im Mai 2023 hier veröffentlicht.

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Grünes Wanderkino auf Facebook

Sie finden das Programm und aktuelle Informationen zum Grünen Wanderkino auch in unserer Facebook-Gruppe https://www.facebook.com/groups/105178539513929/

Der Verein "Kulturinitiative Region Mödling - KIM"

Zur Organisation des Grünen Wanderkinos wurde der Verein “Kulturinitiative Region Mödling – KIM” gegründet, der aus Mitgliedern der teilnehmenden Gruppen besteht.

Der Verein ist unter der Nummer ZVR 438179803 im zentralen Vereinsregister eingetragen.
Vereinssitz ist Perchtoldsdorf (Postadresse: Beatrixgasse 2/1; 2380 Perchtoldsdorf)

Kontakt / Mitmachen

Wenn Du in einer Ortsgruppe des Bezirks Mödling mitarbeiten möchtest, wende Dich bitte an die Kontaktperson oder Kontaktadresse der jeweiligen Gruppe.

Wenn Du in einer Gemeinde, in der noch keine Ortsgruppe besteht, am Aufbau einer neuen Ortsgruppe mitarbeiten möchtest oder aus anderen Gründen direkt mit der Bezirksorganisation Kontakt aufnehmen möchtest, schreibe bitte ein E-Mail an

[email protected]
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