Der Bildungscampus wird gebaut
Es ist soweit: Am Standort der Volksschule haben die Bauarbeiten für den Bildungscampus begonnen. Das größte Projekt, das Herzogenburg in diesen Jahren stemmt, ist damit vom Plan in die Wirklichkeit übergegangen.
Was entsteht
Die Volksschule wird erweitert, Musikschule und Sonderschule ziehen an denselben Standort. Insgesamt entstehen rund 4.550 Quadratmeter Nutzfläche.
Was dazukommt:
- ein multifunktionaler Mehrzwecksaal für Bewegung und Veranstaltungen
- Freiluftklassen im Schulgarten und auf der Dachterrasse
- Nachmittagsbetreuung für alle Schultypen am Standort, nicht nur für einzelne
- ein zentrales, natürlich belichtetes Atrium, um das sich die Klassenräume anordnen
- durchgehende Barrierefreiheit, im Gebäude wie bei Zufahrt und Parkplätzen
Der Neubau ist als eigenständiger Baukörper konzipiert, der über einen brückenartigen Verbindungsbau an die denkmalgeschützte Volksschule anschließt. So bleibt das historische Gebäude in seiner Wirkung erhalten.
Was vorausging
Im Dezember 2024 hat der Gemeinderat die Planungsaufträge für die Einreichphase vergeben: den Einreichplan an das Architekturbüro Ritzinger, das Ausschreibungsmanagement im Generalunternehmer-Verfahren an die Energy-Climate GmbH, dazu Bauphysik, Brandschutz, Statik und Haustechnik. Zusammen rund 194.000 Euro allein für diese Phase.
Zuständig dafür ist unser Stadtrat Peter Völkl, der dem Ausschuss für Bildung, Kinderbetreuung und Integration vorsitzt. Er hat die Planung des Campus über Jahre vorangetrieben und das Konzept in vielen Gesprächen mit Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern entwickelt.
Der Zeitplan
Gebaut wird ab sofort. Die Fertigstellung ist für August 2027 vorgesehen — rechtzeitig, damit der Campus mit dem Schuljahr 2027/28 in Betrieb gehen kann.
Ein Projekt dieser Größe mitten in der Stadt, neben einem denkmalgeschützten Bestand und im laufenden Schulbetrieb, braucht diese Zeit. Wir werden den Fortschritt begleiten und hier berichten.
Worauf wir achten werden
Ein Schulgebäude steht fünfzig Jahre und länger. Peter Völkl wird darauf schauen, dass bei Energieversorgung, Beschattung und Begrünung nicht am falschen Ende gespart wird — die Sommer werden heißer, und ein Klassenzimmer, das sich nicht kühlen lässt, ist ein teurer Fehler.
Und wir bleiben bei einem Punkt, der uns wichtig ist: Die gesunde, biozertifizierte Schulverpflegung, die es in der Nachmittagsbetreuung seit Jahren gibt, soll auch an diesem Standort selbstverständlich sein.
Visualisierung: Ritzinger Architektur ZT GmbH
Die Grünen Herzogenburg
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