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26.06.2026 Gemeinde-News

Perchtoldsdorf ist „NaturStadt-Pionier“-Gemeinde

Die Satellitendaten-Analyse von Greenpeace zeigt, dass unsere Gemeinde mit einem Grünflächenanteil von über 45% im Ortskern zu den „NaturStadt-Pionieren“ in Österreich gehört.

Dass sich die schwarz-pinke Gemeinderegierung dafür nun medienwirksam feiert, ist verständlich – aber die Lorbeeren gebühren vor allem der historischen Substanz unseres Ortes und dem Engagement der Perchtoldsdorfer_innen, die ihre Gärten und Grünräume pflegen.

Für uns Grüne ist diese Auszeichnung vor allem ein Auftrag für die Zukunft. Denn wer genau hinsieht, merkt schnell: Gerade dort, wo sich das tägliche Leben abspielt, wird es im Sommer unerträglich heiß.

Hitzepole im Zentrum

Denn im Ortszentrum stehen wir oft auf purem Beton. Großflächige Versiegelungen wie am Marktplatz, am Burgvorplatz oder in der Wiener Gasse verwandeln sich in den Sommermonaten in echte Hitzeinseln. Der Asphalt speichert die Wärme und die Aufenthaltsqualität sinkt spürbar.

Unsere Forderungen für ein zukunftsfittes Perchtoldsdorf:

  • Konsequente Entsiegelung & Begrünung:
    Der Burgvorplatz und die Wiener Gasse brauchen dringend schattenspendende
    Bäume, Fassadenbegrünungen und grüne Verweilzonen, die kühlend wirken.
  • Die Greenpeace „NaturStadt-Garantie“
    unterzeichnen:
    Greenpeace fordert Bürgermeister_innen auf, eine verbindliche Garantie abzugeben, dass jeder neu versiegelte Quadratmeter Boden durch Entsiegelung an anderer Stelle ausgeglichen wird. Das wäre ein echter, mutiger Schritt der Gemeindeführung statt bloßem Schulterklopfen.
  • Schwammstadt-Prinzip umsetzen:
    Regenwasser muss bei Starkregen im Boden versickern und gespeichert werden, um die Vegetation in Hitzeperioden zu kühlen.

Der Titel „NaturStadt-Pionier“ ist eine tolle Auszeichnung des Ist-Zustandes.

Für die Zukunft brauchen wir darüber hinaus eine mutige, grüne Umgestaltung unserer
grauen Betonflächen im Zentrum!