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02.03.2026 Pressemitteilung

Grünraum neben dem Göllersbach vor Verbauung schützen

Georg Ecker vor Ort bei der betroffenen Fläche

„Lebensraum von geschützten Arten wie dem Eisvogel muss unbedingt erhalten werden“, sagt Ecker

Wir machen wegen einer geplanten Umwidmung einer bewaldeten Teilfläche neben dem Göllersbach durch ÖVP und SPÖ in Hollabrunn mobil. „Das gesamte Grundstück ist laut Beobachtung von Vogelkundigen ein Brutgebiet des geschützten Eisvogels. Auch Nachtigall, Zwergschabe, Silber- und Graureiher und viele andere teils geschützte Vögel und Fledermäuse wurden dort schon gesichtet. Beim Lokalaugenschein habe ich selbst jetzt im Winter einen Specht sowie mehrere andere, unterschiedliche Vögel zwitschern gehört“, sagt unser Grünen-Klubobmann Georg Ecker. Statt dort das Betriebsgebiet zu erweitern, müsse die zur Umwidmung vorgeschlagene Fläche, die derzeit eine ungenützte öffentliche Verkehrsfläche ist, in Grünland rückgewidmet werden. Auch für die daran anschließende, derzeit bereits als Betriebsgebiet gewidmete Fläche am selben Grundstück (4496/1), die ebenfalls bewaldet ist, solle demnach eine Rückwidmung zumindest geprüft werden.

Teile der Fläche liegen zudem im Hochwassergebiet

Teile der Fläche sind zudem im HQ300-Gebiet. „Aufgrund der immer stärker werdenden Niederschlagsereignisse und der Erfahrungen aus den Hochwasserereigenissen der letzten Jahre hat die Stadtgemeinde eine besondere Sorgfaltspflicht. Auch Hochwässer mit (bisher) 300-jährlicher Wahrscheinlichkeit sind wie wir leider wissen nicht mehr auszuschließen, weshalb eine Umwidmung in Bauland in einem HQ300-Bereich klar abzulehnen ist“, sagt Ecker.

Wir fordern eine Rückwidmung in Grünland

Aufgrund der einzigartigen Grünfläche in diesem Gebiet, die bei Starkregenereignissen derzeit als wichtige Versickerungsfläche in Bachnähe dient und teilweise im HQ 300-Gebiet liegt, wäre stattdessen eine Rückwidmung des betroffenen Grundstücks jedenfalls zu prüfen.