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am 23. April

Novomatic zieht NiederösterreicherInnen Milliardenbetrag aus den Taschen

Die Redaktion - Automatenglückspiel gehört verboten: Seit 2006 hat Novomatic den NiederösterreicherInnen mehr als 1,3 Milliarden Euro aus der Tasche gezogen, den WienerInnenn 3,85 Milliarden.

Die Grünen Niederösterreich lassen wieder einmal aufhorchen gegen das Unglück der Automaten. Auf Angaben von Mitarbeitern der Novomatic aufbauend, rechnet unsere Landessprecherin Helga Krismer vor: „In Niederösterreich hat die Novomatic AG einen Nettobetrag seit der Einführung der Legalisierung des kleinen Glückspiels mit dem Jahr 2006 von 1,3 Milliarden Euro mit ihren Automaten erzielt. Oder anders formuliert: ein Milliardenbetrag wurde und wird den Niederösterreichern aus der Tasche gezogen. In Wien haben sich die Automaten bis zum Verbot auch ausgezahlt: 3,85 Milliarden Nettoertrag.

Das Suchtpotential ist enorm. Sucht jemand das Glück bei den einarmigen Banditen, ist das Unglück für sich und die Familie nicht weit. Der Staat weiß, dass das Suchtpotential enorm ist. Daher ist auch eine Suchtprävention vom „Dealer“ gleich mit zu liefern. Würden wir das auf harte Drogen wie Kokain oder Heroin umlegen, würde das so ausschauen: Der Dealer wird aus der Seitengasse auf die Hauptstraße gestellt, darf legal seine Drogen verkaufen und hat auch gleich eine Broschüre für Prävention dabei. Und für die kleinen, suchtmachenden Pillen darf er auch Werbung bei Sportveranstaltungen machen, damit sie dann bei den harten Drogen landen.

Helga Krismer fordert das Verbot der Automaten nach Wiener Vorbild auch für Niederösterreich und fordert im Sinne des Jugendschutzes: „Nach Vorbild anderer Länder gehört jede Werbung von Wetten und Glückspielen bei Sportveranstaltungen verboten. Das Unglück von Menschen und Familien wird verniedlicht gegenüber der Jugend. Andere Länder sind viel weiter als Österreich.“