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am 2. April

Waldviertelautobahn braucht keine Strategische Umweltprüfung

Die Redaktion - Steuergeld für die Planung einer klimaanheizenden Autobahn kann man sich sparen

Die aktuelle Ankündigung einer Strategischen Prüfung zur Waldautobahn stößt bei den uns auf heftige Kritik. Unsere Landessprecherin Helga Krismer: „Die Prüfung einer klimagefährdenden Autobahn kann man sich sparen bzw. abkürzen: Ein Autobahnprojekt in transeuropäischer Dimension ist vorsätzlicher Wahnsinn. Das Waldviertel braucht vieles, aber in Zeiten der Klimakatastrophe und der Strukturprobleme sicher keine Autobahn. Die Region kämpft seit langer Zeit für den Ausbau der Franz-Josefs-Bahn in Kombination mit Bussystemen und leistungsstarken Internetverbindungen.“

Das Projekt verschlingt nicht nur an die 5 Milliarden an Steuergeldern, sondern versiegelt auch hunderte Hektar an Boden. Wohn- und Erholungsgebiete werden für die entsprechenden Zwecke unbrauchbar gemacht. Eine Waldviertelautobahn entfernt uns immer weiter von den angestrebten Klimazielen und wäre daher kontraproduktiv.

Wozu will man 2 Jahre lang prüfen, was man heute schon weiß? Einer Autobahn im Waldviertel fehlt jede verkehrsplanerische Grundlage. Es gibt keine öffentlichen Studien insbesondere bezüglich Verkehrsaufkommens für eine Notwendigkeit eines Korridors durch die Region.

​​Und die Grünen NÖ sprechen sich auch ohne Prüfung weiterhin ganz klar gegen dieses 5 Mrd. teure Projekt auf Kosten der Lebensqualität und der Umwelt aus