Bezirkegruene.at
Navigation:
am 19. September

ÖVP lehnt Erhalt der Bahnlinie Schweinbarther Kreuz im NÖ Landtag ab

Die Redaktion - Grüner Antrag im Sinne der PendlerInnen für Mistelbach und Gänserndorf fand keine Mehrheit – Landesrat Schleritzko wurden 2200 Unterschriften übergeben

Die von den ÖBB geführte Regionalbahnlinie Schweinbarther Kreuz in den Bezirken Mistelbach und Gänserndorf steht nun endgültig kurz vor dem Aus und soll im Dezember Geschichte sein. Über 2200 Menschen aus der Region haben gegen diese Einstellung mit ihrer Unterschrift protestiert und in der heutigen Landtagssitzung haben wir Grüne nochmals einen Anlauf für den Erhalt der Bahnlinie mittels Antrag gestartet. Doch auch wenn die aktuelle Stunde im NÖ Landtag „Gemeinsam aus der Klimakrise“ lautete, lehnt die ÖVP NÖ klar den Grünen Antrag ab.  

Unser Weinviertler Landtagsabgeordneter Georg Ecker: „Schaut so die verantwortungsvolle Verkehrs- und Klimapolitik der ÖVP in Niederösterreich aus? Eine Lebensader der Region, eine funktionierende Bahnlinie weder zu attraktiveren noch zu erhalten? Gerade für Pendlerinnen und Pendler sowie für Schülerinnen und Schüler ist die Bahnstrecke eine wichtige tägliche Verbindung. Busse können kein adäquater Ersatz zur Bahn darstellen, das zeigt der Unmut über lange Fahrzeiten, mangelnde Barrierefreiheit und schlechte Taktung. SchülerInnen kommen zu früh oder zu spät zur Schule.“

 

Für uns Grüne muss in Zeiten der Klimakatastrophe jede zusätzliche Belastung der Umwelt wie hier mit einer weiteren Buslinie vermieden werden. Die Gefahr ist sehr groß, dass die Menschen nach Einstellung der Bahnlinie die Busse nicht annehmen und lieber auf das Auto umsteigen werden.  

„Wir geben den Kampf für das Schweinbarther Kreuz nicht auf und haben heute dem zuständigen Landesrat Schleritzko 2200 Unterschriften übergeben. Und nun liegt es am Landesrat und an der ÖVP NÖ ob sie die Anliegen der unterschriebenen Menschen ernst nimmt oder weiterhin an der Einstellung der Bahnlinie festhält, wie das Abstimmungsverhalten der ÖVP Abgeordneten heute gezeigt hat“, schließt Georg Ecker ab.