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am 31. January

Öffi-Offensive für den Raum St. Pölten im Landtag abgelehnt

Die Redaktion - Andere Fraktionen halten an S34 fest

In der heutigen Landtagssitzung haben wir mittels Antrag die NÖ Landesregierung dazu aufgefordert, sich für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Raum St. Pölten einzusetzen und sich dem Bau der geplanten S34 entgegenzustellen. Dieser Antrag wurde jedoch von ÖVP, SPÖ, FPÖ und NEOS abgelehnt und somit der Klimaschutz wieder hintangestellt.

„Niederösterreich liegt im Bundesländervergleich bei den Treibhausgas-Emissionen des Verkehrssektors im negativen Spitzenfeld. Jetzt wäre es mehr denn je die Aufgabe der Politik, Mobilitätslösungen anzustreben, die der Umwelt keine weiteren Schäden mehr zufügen!“, so Landessprecherin und Verkehrssprecherin Helga Krismer.


Die S34, deren Baustart für 2020 geplant ist, wird ein massiver „Ring um St. Pölten“ mit Anbindung an internationale Verkehrswege. In Summe werden die Luftschadstoffe in einem ohnehin schon von Feinstaub übermäßig belasteten Gebiet noch mehr steigen. Die Straße zerstört also nicht nur Natur und wertvolle Ackerflächen, sondern durch vermehrten Lärm und schlechtere Luftwerte auch die Lebensqualität der Menschen.

Auch eine Untersuchung der TU Wien betreffend Verkehrszahlen kommt zu dem Schluss, dass die Entwicklung im Verkehrssystem den Bau der S34 nicht rechtfertigt. „Die S34 kostet im ersten Abschnitt alleine 200 Millionen Euro. Dieses Geld sollte der Umwelt und der Bevölkerung in der Zukunftsregion St. Pölten zuliebe viel mehr für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs eingesetzt werden! Die Grünen sind in Niederösterreich die einzige Partei, die sich für den öffentlichen Verkehr in NÖ im Zukunftsraum St. Pölten und gegen eine S34 aussprechen. “, schließt Helga Krismer ab.​​