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am 1. Juni

Die Verkehrspolitik des Landes NÖ hat versagt!

Die Redaktion - Diskussion um Staumaut in Wien ist Ergebnis der gescheiterten Verkehrspolitik in NÖ

Wir können die Pläne der Wiener KollegInnen bezüglich der Citymaut nachvollziehen, um den Verkehr in der Stadt zu senken. Aus niederösterreichischer Sicht müssen Alternativen zum motorisierten Nahverkehr geschaffen werden. Schon jetzt sind nicht nur Wiens Straßen, sondern auch die Züge und Busse in die Stadt überfüllt. Das ist auf das Versagen der Verkehrspolitik des Landes NÖ zurückzuführen, da dort immer nur Straßen gebaut wurden, aber nichts in den öffentlichen Verkehr investiert wurde.

"Wenn Wien eine Staumaut einführt, ist das auf die gescheiterte Verkehrspolitik des Landes NÖ zurückzuführen. Seit 20 Jahren wird von ÖVP NÖ Seite von einem U-Bahn-Ausbau gesprochen und nun hört man nur noch von einer Waldviertelautobahn", so unsere Klubobfrau und Verkehrssprecherin Helga Krismer. Sie ergänzt: „Die Staumaut macht nur dann einen Sinn, wenn das entsprechende Angebot zum Umsteigen auf Öffis vorliegt. Dazu zählen natürlich die Anbindungen und vernünftigen Vertaktungen sowie ausreichend Park&Ride Anlagen. Wenn man um 7.00h Früh keinen Parkplatz mehr bekommt in der Nähe vom Bahnhof, wie vielerorts in NÖ, wird es schwierig, die Menschen zum Umstieg zu bewegen“.

Wir finden, dass unser Bundesland endlich eine Öffi-Offensive braucht, die diesen Namen verdient, damit das Pendeln und der Umstieg auf die Öffis in die Stadt erleichtert wird. Auch ein gleiches Ticket-System wie in Wien, nämlich das 365 Euro Öffi-Ticket ist eine langjährige Forderung von uns, die in NÖ umgesetzt werden sollte.

„Die Grünen NÖ haben seit langem u.a. den Ausbau der Straßenbahnlinien bis Schwechat, die Verdichtung der S-Bahnen, den Ausbau des Wolkersdorf-Express und den Erhalt der Kaltenleutgebner Bahn gefordert und das Ziel muss definitiv sein, dass die Menschen die pendeln, rasch von A nach B kommen“, schließt Helga Krismer ab.​​