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am 25. Oktober

Ausbau der Nordwestbahn zwischen Hollabrunn und Stockerau – Jetzt!

Die Redaktion - Land NÖ darf seine Verantwortung nicht wegschieben, sondern muss endlich tätig werden

Der NÖ Landtag fordert einstimmig die Bundesregierung auf, Maßnahmen für eine zuverlässigere und pünktlichere Verkehrsabwicklung und die Zurverfügungstellung von ausreichend Transportkapazitäten auf der Bundesbahnstrecke der Nordwestbahn durch die ÖBB in die Wege zu leiten. Unserem Landtagsabgeordneten aus Hollabrunn, Georg Ecker, ist das zu wenig:

„Der Antrag ist ein Ablenkungsmanöver der ÖVP NÖ. Das Land NÖ muss in Sachen Nordwestbahn Verantwortung übernehmen anstatt diese Richtung Bund abzuschieben“.


„Die Nordwestbahn ist die Lebensader des Bezirks Hollabrunn“, sagt Ecker. Diese ist derzeit wegen der Eingleisigkeit zwischen Hollabrunn und Stockerau jedoch verstopft. Die PendlerInnen leiden weiter unter Sitzplatzmangel, Zugsausfällen und Verspätungen – die meisten Einschränkungen ergeben sich aufgrund der erwähnten Eingleisigkeit. „Ich begrüße alle Maßnahmen, um den öffentlichen Verkehr zu verbessern. Allerdings wird es ohne Streckenbaumaßnahmen zwischen Hollabrunn und Stockerau nicht gehen. Diese müssen wir jetzt in Angriff nehmen“, sagt Ecker.

Sogar ÖVP-Gemeinden wie Göllersdorf, Zellerndorf, Pernersdorf, Retz haben sich für die Zweispurigkeit der Strecke ausgesprochen. „Die sind in dieser Sache nah an den Leuten, daher haben sie verstanden, worum es geht“, sagt Ecker. Daher: „Das Land NÖ darf seine Verantwortung nicht wegschieben, sondern muss selbst tätig werden. Wir brauchen jetzt den Streckenausbau zwischen Hollabrunn und Stockerau.“, schließt Georg Ecker ab.