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am 22. Februar

Unser Vorstoß für verstärkte Kontrolle von Tiertransporten in Niederösterreich wurde abgelehnt

Die Redaktion - Helga Krismer und Georg Ecker: „NÖ Landtag verschließt die Augen vorm Tierleid auf unseren Straßen“

Immer wieder ist von qualvollen Tiertransporten zu lesen, bei denen gesetzliche Bestimmungen nicht eingehalten werden. Erst kürzlich wurde im Weinviertel ein Tiertransport beobachtet, der zwischen 21 Uhr und 6 Uhr des Folgetages auf einem Parkplatz abgestellt wurde und die gesamte Transportzeit massiv überschritten hat.

Die Grünen NÖ, voran unsere Landessprecherin Helga Krismer und Landtagsabgeordneter Georg Ecker bringen daher einen entsprechenden Antrag für mehr Kontrollen von Tiertransporten in NÖ und die Ermöglichung der stressfreien Schlachtung zur Verminderung der Anzahl an Tiertransporten ein.

Helga Krismer: „Tiertransporte innerhalb von Österreich entsprechen nach wie vor nicht immer den Bestimmungen der Tiertransportverordnung der EU sowie des österr. Tiertransportgesetzes. Für die Tiere bedeutet so ein Transport enormen Stress. Es gibt wenig Platz, oft ist auch die Wasserversorgung schlecht oder fehlt zur Gänze, die Tiere verletzen einander, auch beim Bremsen kann es zu Verletzungen kommen. Deshalb braucht es den politischen Willen, gemeinsam mit der Bundesregierung die verstärkten Kontrollen von Tiertransporten zu ermöglichen und die stressfreie Schlachtung mittels mobiler Schlachtanlagen zu erreichen.“

Die Grünen NÖ nehmen sich verstärkt dem Thema Tiertransporte durch NÖ an, denn es werden pro Jahr mindestens 114 Millionen Tiere auf den heimischen Straßen transportiert, das sind 313.000 Tiere täglich! „Trotz aufrüttelnder Berichte von Missständen fehlt an politischem Druck, um hier Änderungen herbeizuführen, denn ÖVP und FPÖ haben den Grünen Antrag abgelehnt.

„Der NÖ Landtag verschließt die Augen vor den qualvollen Tiertransporten in unserem Bundesland. Tierleid hat auf den niederösterreichischen Straßen nichts verloren!“ geben sich Helga Krismer und Georg Ecker vom Abstimmungsverhalten im NÖ Landtag enttäuscht.​