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am 21. August

Pernkopf soll „Cowboyspielen“ einstellen und damit sein Feindbild Wolf aufgeben

Die Redaktion - Wir fordern die Einhaltung des österreichischen Wolfsmanagementplans in Niederösterreich

Unsere Klubobfrau Helga Krismer erinnert an die Pläne der Bundesregierung und die Vorgaben betreffend Wölfe in Österreich: „Die aktuelle Rückkehr der Wölfe in unserem Bundesland ist eine Bereicherung für die Natur und den Artenschutz, bedeutet aber in der Kulturlandschaft auch Konflikte und Anliegen im Sinne der Interessen der Landnutzer. Nur eines ist aber fix: Diese Rückkehr des Wolfes ist eine Erfolgsgeschichte für Niederösterreich. LH-Stv. Pernkopf soll also das „Cowboyspielen“ unterlassen und nicht ständig den Abschuss des Wolfes fordern. Das vorhandene österreichische Wolfsmanagement hat nämlich zur Aufgabe, Strukturen und Maßnahmen für ein möglichst konfliktfreies Zusammenleben von Mensch und Wolf zu schaffen. Dieses Wildtiermanagement liegt in der Kompetenz der Bundesländer und damit auch in Niederösterreich“.

Dieser österreichische Managementplan, der auch in Zusammenarbeit mit dem Land NÖ bereits 2012 verfasst wurde, hat zum Ziel den Schutz des Wolfes nach den Bestimmungen der europäischen Fauna‐Flora‐Habitat‐Richtlinie, sonstigen internationalen Übereinkommen und die Einhaltung der nationalen Gesetze. Damit fordert er die Gewährleistung eines möglichst konfliktfreien Zusammenlebens mit dem Wolf unter Berücksichtigung der Interessen der unterschiedlichen Landnutzer (z.B. Land‐ und Forstwirtschaft und Jagd) sowie des Naturschutzes.

„Das Land NÖ und sein LH-Stv. Pernkopf ist also aufgefordert, endlich die vorgelegten Managementpläne umzusetzen, das Feindbild Wolf aufzugeben und sich der Verantwortung gegenüber der Landwirte und Grundbesitzer zu stellen. Daher ja zum Wolf und ja zu Herdenschutztieren sowie JA zu Entschädigungsmaßnahmen. Artenschutz in NÖ heißt nicht den Wolf zu schießen, sondern ihm seinen Platz in unserem Bundesland zuzugestehen und sich an nationale Managementpläne, die seit 2012 bekannt sind, zu halten“.