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am 28. März 2014

Neue Grüne-Klubobfrau trifft Weinviertler Energie-Pioniere

Die Redaktion - Austausch mit Weitblick: Grüne und BürgerInnen gemeinsam für Ausbau der Erneuerbaren Energieformen

Otto Rötzer ist gemeinsam mit seiner Frau und seinen drei Kindern seit mehr als 20 Jahren ein engagierter Wegbereiter für ökologisches und zukunftsorientiertes Denken und Handeln, das er in seinen ganz persönlich umgesetzten Maßnahmen zeigt. Da ist es nur natürlich, dass ich als Klubobfrau der Grünen im NÖ Landtag, den Austausch mit diesem Energie-Pionier und seinen MitstreiterInnen suche“, so Helga Krismer, die mit 1. Jänner die Klubführung von Madeleine Petrovic übernommen hat und seither auf Niederösterreich-Tour ist.

„Es sind Menschen wie Otto Rötzer in den Regionen Niederösterreichs, die das Land ein Stück besser machen. Mit ihren privaten Initiativen in den Bereichen Erneuerbarer Energie, Umweltschutz, Naturschutz“, so Krismer.Gemeinsam mit Rötzer und seinen MitstreiterInnen will Krismer weitere Menschen gewinnen und ihnen klar machen, dass jeder einzelne von ihnen gebraucht wird, um die Energiewende zu schaffen:
„Die Menschen müssen begreifen, dass es keine Entweder-Oder-Entscheidung ist. Entweder Windkraft Wasserkraft oder Photovoltaik. Die Energiesparziele erreichen wir nur, wenn wir alle Formen der Erneubaren Energien gleichsam fördern“, so Otto Rötzer. Helga Krismer stimmt dem Weinviertler Solarpreisträger vollends zu.

Einig ist man sich auch, dass private Initiativen nicht bestraft werden dürfen, wie es aktuell in Form der „Straf-Steuer“ auf Ökostrom aus Solaranlagen passieren soll.
„Das ist das Kontraproduktivste, das dieser glücklosen Regierung zum Stopfen des Hypo-Budgetlochs einfallen konnte“, so Krismer.

Und Rötzer: „Das trifft vor allem Klein- und Mittelbetriebe, die sich durch Umrüsten auf Erneuerbare Energien einen kleinen Vorteil erwirtschaften – die werden jetzt zur Kasse gebeten. Das ist Irrsinn!“Deswegen haben die Grünen am Donnerstag im NÖ Landtag einen Antrag auf Rücknahme dieser Straf-Steuer eingebracht.

Ergebnis: Der grüne Antrag wurde nicht zugelassen. Laut Landtagspräsident Hans Penz passte er zu keinem Geschäftsstück der Tagesordnung. „Augenauswischerei. Den Antrag haben wir beim Tagesordnungspunkt „Bericht des Umweltanwalts eingebracht. Sauberer Strom hat unseres Erachtens etwas mit Umwelt zu tun. Aber wenn sich die ÖVP dagegen stemmt, braucht es eben noch mehr Anstrengung, um die Strafsteuer wieder abzuschaffen“, so Krismer.

Für Krismer bedeutet das noch viel „Lobbying“ bei ÖVP und EVN in Niederösterreich: „Die Entscheidung, Erneuerbare Energie zuzulassen und zu fördern statt zu strafen, ist zuallererst eine politische. Im NÖ Landtag müssen wir diese Entscheidung gemeinsam fällen und den heimischen Energieversorger damit beauftragen, technisch so zu modernisieren, dass jeder ins Netz einspeisen kann“, so die grüne Klubobfrau. Und weiter: „Zitzerlweise und zeitlich begrenzte Förderungen einmal für E-Fahrzeuge, einmal für Pelletsöfen und einmal für Photovoltaikanlagen ist zu wenig. Da geht mehr!“

Mit Otto Rötzer hat die Grüne einen engagierten Mitstreiter gefunden – „ich bin mir sicher, dass Herr Rötzer nicht aufhören wird, ein Mann mit Weitblick zu sein“, so Krismer.

Als kleines Dankeschön für sein Engagement überreichte die Grüne dem Weinviertler eine Holzskulptur. Die von der Caritas-Werkstätte in Krems gefertigten, hölzernen Puzzleteile symbolisieren Puzzlesteine auf dem Weg zu mehr Erneuerbarer Energie, Umwelt- und Naturschutz in Niederösterreich.

Treffen Helga Krismer und Weinviertler Energie-Pioniere
Grün-Mandatar Andi Straka, Ing. Peter Ott, Otto Rötzer (Geschäftsführer der Weinviertler Energie), Helga Krismer (Klubobfrau), Norbert Hagn (Gesellschafter der Weinviertler Energie) und Helga Morocutti (Eurosolar)