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am 29. Juni

Helga Krismer: Weitere Rückschritte im Tierschutz in Niederösterreich

Die Redaktion - Nach Mogelpackung Gatterjagd nun auch Ablehnung des Grünen Antrags auf stressfreie Schlachtung

In der NÖ Landtagssitzung am 28. Juni 2018 wurde einerseits die Mogelpackung Gatterjagd​ gegen die Stimmen der Grünen beschlossen, und andererseits wurde auch unser Antrag auf eine stressfreie Schlachtung von ÖVP-SPÖ-FPÖ abgelehnt. Unsere Landessprecherin Helga Krismer dazu: „Tierschutz scheint der NÖ Landesregierung mit Schwarz-Rot-Blau kein Anliegen mehr sein. Einerseits hält man an der Jagd in Wildgehegen und am stundenlangen Transport von Tieren zur Schlachtung fest. Seit Jahren bemühen sich die Bäuerinnen und Bauern v.a. aus der Bio-Landwirtschaft, dass in Österreich die Schlachtung von Nutztieren auf der Weide oder am Hof möglich ist, um die mit massiven Stress verbundenen Tiertransporte zum Schlachthof zu vermeiden“. 

Als Vorbild sollte uns Nachbarland Oberösterreich sein, wo künftig im gewohnten Lebensumfeld der Nutztiere mit einer mobilen Schlachtanlage Schlachtungen möglich sind. Gerade die vorbereitenden Handlungen bei der Schlachtung, wie das Einfangen, Trennen von der Herde, Verladen und stundenlanger Transport führen für das Tier zu enormen Stress- und Angstfaktoren, die auch zur Verminderung der Fleischqualität führen.

„Die Rückschrittspolitik dieser Landesregierung hält auch im Tierschutz an. Für die Grünen NÖ schaut ein verantwortungsvoller und tierschutzgerechter Umgang mit unseren Nutztieren anderes aus und wir setzen uns weiterhin einerseits für ein Ende der Gatterjagd und für eine stressfreie Schlachtung in unserem Bundesland ein“, schließt Helga Krismer ab.