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am 16. Februar 2014

Ein Akt der Selbstverteidigung

Die Redaktion - In Markgrafneusiedl haben sich engagierte BürgerInnen zusammengetan, um Europas größtes Deponieprojekt – den „Marchfeldkogel“ zu verhindern. Wir Grüne unterstützen die AktivistInnen.

Amrita Enzinger und Klubobfrau Helga Krismer mit Vertretern der BI Marchfeldkogel
Amrita Enzinger und Klubobfrau Helga Krismer bedanken sich bei Alfred Prenner und Ernst Ullmann für ihren ehrenamtlichen Einsatz in Markgrafneusiedl

„Für uns ist es ein Akt der Selbstverteidigung“, so Alfred Prenner beim jüngsten Gespräch mit Klubobfrau Helga Krismer und der grünen Abgeordneten Amrita Enzinger. Gemeint ist, der Widerstand gegen das Deponieprojekt Marchfeldkogel, das den BürgerInnen im Marchfeld als „Renaturierungsprojekt“ verkauft werden soll ( mehr lesen…)

Für uns Grüne ist es selbstverständlich, dass wir die AktivistInnen vor Ort unterstützen, wo wir können. „Gemeinsam ist man stärker und ohne das freiwillige Engagement von Menschen aus den Regionen, würden wir in Niederösterreich nicht so gut da stehen. Ihr Einsatz für Umwelt, Lebensqualität und Gesundheit für ALLE in der Region ist bemerkenswert. Alfred Prenner und Ernst Ullmann werden mit viel Gegenwind seitens der Betreiber, Behörden und auch Politik konfrontiert. Dennoch geben sie nicht auf – als Grüne kann man daher nur froh sein, dass es solche Menschen gibt“, so Helga Krismer.

Mit Amrita Enzinger stehen Prenner und Ullmann schon seit Bekanntwerden des Projekts 2012 in Kontakt. „Dank der Bürgerinitiative wurden die Menschen richtig informiert. Sie pochen auf Transparenz und lassen sich nicht verschaukeln. Aber es ist noch ein langer Weg bis alle in der Region merken, dass sie in Markgrafneusiedl die größte Bauschutt-Deponie Europas vor die Nase gesetzt bekommen sollen. Über 40 Jahre drohen eine noch höhere Feinstaubbelastung, noch mehr Verkehr und noch mehr Lärm. Das kann man nur gemeinsam verhindern“, so Amrita Enzinger.

„Wir sind froh, dass uns die Grünen mit ihren Informationen und Know-How unterstützen.Das erleichtert unsere Arbeit und motiviert uns, nicht aufzugeben“, so Alfred Prenner.