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am 20. November

Klima-fitter Wald und Schaffung eines Landeswaldes ist Investition für unsere Kinder

Die Redaktion - Wir stellen in Landtagssitzung Antrag für eine zukunftsfähige Forstwirtschaft in Niederösterreich

Der Klimawandel stellt besonders unsere heimische Forstwirtschaft vor eine große Herausforderung. Die Folgen und negativen Auswirkungen durch Extremwetterereignisse wie z.B. Dürren, Hochwässer, Stürme, Frostschäden und Eisbrüche sowie Schadinsekten, allen voran Borkenkäfer, sind Realität.

Wir fordern nun ein Maßnahmenpaket für unsere Forstwirte. ​Unsere Landessprecherin Helga Krismer: „Vorrangiges Ziel muss es sein, die heimischen Wälder durch eine aktive und nachhaltige Waldbewirtschaftung klima-fit zu machen und alle Wirkungen des Waldes auch für unsere Kinder und nachfolgenden Generationen sicherzustellen. Das Forstgesetz muss dahingehend geändert werden, dass es z.B. keine Einschränkung der Wahl der Baumarten mehr gibt und es müssen Förderprogramme gestartet werden, damit klima-fit aufgeforstet werden kann.“

Wir schlagen daher auch in unserem Antrag dem Landtag auch die Prüfung eines Ankaufs von Waldflächen mit dem Ziel eines Landeswald für nächste Generationen vor. Da es Landesweingärten gibt, kann es auch einen Landeswald geben.

„Fakt ist, unsere Wälder können sich selbst nur langsam an die Folgen des Klimawandels anpassen.  Eine aktive, nachhaltige Waldbewirtschaftung kann diesen Prozess maßgeblich unterstützen. Gezielte Maßnahmen wie eine angepasste Aufforstungsförderung und klima-fitte Förderprogramme des Landes, wie von den Grünen NÖ vorgeschlagen, könne die Widerstandskraft der heimischen Wälder deutlich verbessern: von der Anpassung der Baumarten über die gezielte Förderung  von  Mischkulturen bis zur bodenschonenden Bewirtschaftung der Wälder. Der Wald hat für uns alle vielfältige Funktionen. Er nutzt und schützt uns. Er bietet Erholung und ist wichtig für unsere Umwelt. Wir müssen daher jetzt die Weichen für einen lebendigen Wald der Zukunft setzen, an dem sich noch viele Generationen nach uns erfreuen sollen“, schließt Helga Krismer ab. 

Reso Wald Grüner Bericht 2019