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am 17. August

Silvia Moser gegen soziale Rückschritte für die Menschen im Wald- und Mostviertel

Die Redaktion - Unsere Sozialsprecherin kritisiert das Aus für Sozialmarkt-Verkaufsmobile wegen der Kürzung der AMS Förderung

Ab Mitte Dezember werden über 30 mobile Sozialmarkt-Haltestellen im Wald- und Mostviertel wegen Kürzung der Förderung durchs AMS nicht mehr angefahren.

Unsere Landtagsabgeordnete und Sozialsprecherin zeigt sich tief betroffen:

Derartige Einsparungen sind ein sozialer Rückschritt auf den Rücken der Betroffenen und bisher wurden z.B. im Waldviertel 17 Gemeinden von Litschau über Gars am Kamp bis Groß Gerungs wöchentlich von den mobilen soogut-Märkten angefahren. Damit wurde den vielen finanziell schwachen Menschen ein günstiger Lebensmitteleinkauf in einer strukturschwachen Region ermöglicht“.

Auch wenn SAM-NÖ, der Träger der soogut-Sozialmärkte versucht, durch Umstrukturierungen und Personaleinsparungen die verbleibenden Märkte zu erhalten, sei das eine massive Verschlechterung für die Menschen im Wald- und Mostviertel. Ein weiterer wichtiger Aspekt der soogut-Initiative ist die Verwertung von Lebensmitteln, die zum Beispiel wegen Verpackungsschäden oder Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums im Müll landen würden. Die Märkte leisten einen wichtigen Beitrag zu einem verantwortungsvollen Umgang mit unseren hochwertigen Lebensmitteln. Weniger Kundschaft bedeutet, dass wieder mehr Lebensmittel im Müll landen.

„Es bleibt zu hoffen, dass z.B. das Geschäft in Heidenreichstein bestehen bleibt, aber es ist völlig unrealistisch, dass die Menschen aus den bisher mobil versorgten Gemeinden nach Heidenreichstein zum Einkaufen fahren. Die Entfernungen sind zu groß, die Mobilität der Kundinnen und Kunden sehr eingeschränkt und die öffentlichen Verkehrsmittel in Niederösterreich teuer"

Silvia Moser