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am 9. Juli

Neue NÖ Landesagentur führt zu rigorosem Sparkurs in der Gesundheitspolitik

Die Redaktion - Grüne Gesundheitssprecherin Silvia Moser gegen die Ausdünnung des Leistungsangebotes für die PatientInnen in unserem Bundesland

Mit 1. Juli 2020 hat die NÖ Landesgesundheitsagentur die Betriebsführerschaft über die Landes- und Universitätskliniken sowie Pflege-, Betreuungs- und Förderzentren übernommen. „Schon in der zweiten Woche ist am Beispiel Landesklinikum Mauer das eingetreten, was wir Grünen NÖ befürchtet haben und warum wir im Landtag gegen diese Riesenorganisation gestimmt haben. Aktuell ist in Mauer eine Absiedelung einer ganzen Abteilung geplant. In einer aufgeblähten Zentrale wird quasi am Reißbrett entschieden, wo Personal und Betten eingespart oder herumverschoben werden. Die Kommunikationsabteilung gibt dann die Entscheidungen über die Köpfe der Betroffenen bekannt. Kein Wunder, dass sich die Beschäftigten gegen den Bettenverlust an ihren Standorten wehren“, sagt unsere Gesundheitssprecherin Silvia Moser.

Für die Grünen Niederösterreich war von Anfang an klar, dass ein Hauptziel der Landesgesundheitsagentur solche Einsparungs- und Kürzungsmaßnahmen sind und dass es dabei keine Mitsprache der Einrichtungs- und Personalvertretungen gibt.

„Und schon gar nicht geht es der Landesgesundheitsagentur um das Wohl der PatientInnen und BewohnerInnen der betroffenen Häuser. Die Zentralisierung im Gesundheitsbereich wird zu einer Ausdünnung des Leistungsangebotes speziell in den peripheren Regionen führen“, schließt Silvia Moser ab.