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am 16. September

Mit der Einstellung des Krisentelefons verliert NÖ einen wichtigen niederschwelligen Beratungsdienst

- Unsere Sozialsprecherin kritisiert das Ausdünnen der Beratung für Menschen in psychischen Krisen und stellt parlamentarische Anfrage an die zuständigen Landesrät*inne

Laut Bericht der NÖN vom 15.09.2021 wurde das NÖ-Krisentelefon mit Ende August eingestellt. Unsere Sozialsprecherin Silvia Moser kritisiert dies als falsches Signal an Menschen in Krisensituationen: „Gerade in Zeiten, in denen psychische Belastungen als Folge der Pandemie gehäuft auftreten, schafft man eine Einrichtung wie das NÖ Krisentelefon ab? Auf der Strecke bleibt damit die niederschwellige und anonyme Telefonberatung. Gerade für Menschen mit suizidalen Gedanken, Menschen, die in schweren Krisen stecken und Hilfe benötigen, war das NÖ Krisentelefon die Anlaufstelle Nummer 1 in unserem Bundesland“.

Silvia Moser stellt deshalb auch eine umfassende parlamentarische Anfrage an die zuständigen Landesrät*innen und erwartet sich eine Rücknahme der Einstellung des Beratungsdienstes. „An welche niederschwelligen Einrichtungen können sich Menschen in psychischen Krisen hinkünftig anonym wenden? Warum lässt man diese Personen in Stich und was ist überhaupt die Begründung für das Ende des Krisentelefons? Hier wird bewusst auf dem Rücken und den Schicksalen der Betroffenen gespart! Für die Grünen NÖ besteht weiterhin die Notwendigkeit dieser hochwertigen und wichtigen Einrichtung in Niederösterreich“, schließt Moser ab.​