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am 24. August

Weiterhin Aufholbedarf bei Kinderbetreuung in Niederösterreich

Die Redaktion - Bildungssprecher Georg Ecker: „Verbesserungen statt Kürzungen“ sollten im Vordergrund stehen

„Der Druck hat gewirkt“, freut sich Georg Ecker unser Bildungssprecher über die abgewendeten Kürzungen bei Kinderbetreuungseinrichtungen. Dass sich aber gerade Landeshauptfrau Mikl-Leitner als Retterin der Kinderbetreuungsgelder inszeniere, sei eine Chuzpe.

Im Juni noch hat die ÖVP die Kürzungen im niederösterreichischen Budget sang- und klanglos mitgetragen. Wir haben als einzige darauf aufmerksam gemacht, dass dadurch Schließungen von kleinen Betreuungseinrichtungen am Land drohen.

​Statt der Kürzungen sollte über Verbesserungen gesprochen werden.

In Niederösterreich gäbe es nach wie vor gravierende Missstände und Verbesserungspotenzial in Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen. „Noch immer werden Kinder von Personen betreut, die überhaupt keine Ausbildung in diesem Bereich haben“, ärgert sich Ecker.

Auch bei den Betreuungsschlüsseln und der kostenpflichtigen Nachmittagsbetreuung in Kindergärten bestehe Handlungsbedarf. „Auch den niederösterreichischen Kindern sollte endlich eine Betreuung in kleineren Gruppen ermöglicht werden – und das in der wichtigsten Bildungseinrichtung – dem Kindergarten – ohne Kostenbelastung für die Eltern“, sagt Ecker.