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am 7. März

Helga Krismer zur Schließung der NÖ Kinder- und Jugendheime

Die Redaktion - Vergangenen Herbst haben wir als einzige Partei auf die Missstände in den Heimen aufmerksam gemacht. Nun bestätigt die Schließung der Heime unsere Kritik.

Drei Kinder- und Jugendheime der Therapeutischen Gemeinschaften (TG) im Bezirk Wiener Neustadt wurden geräumt und die Teenager in andere Einrichtungen untergebracht.

Seit Herbst 2017 haben wir Grüne NÖ, an vorderster Front unsere Klubobfrau Helga Krismer, die Vorgänge in den Heimen als einzige Partei aufgezeigt. Nun wir unsere Kritik bestätigt. Helga Krismer schildert die Chronologie folgend:

Am 8. Oktober 2017 wurden die Grünen Niederösterreich auf ein Facebook-Posting eines Psychotherapeuten aufmerksam, der um Hilfe für einen Jugendlichen bat. Der Jugendliche sei obdachlos, nachdem er einer Jugendeinrichtung verwiesen wurde. Das war der Beginn einer Recherche, die Verdachtslagen zutage brachte. Bei Kinder- und Jugendschutz gibt es keine Kompromisse. Ich sah hier ein Versagen der Landesregierung und nur das Aufzeigen der Grünen NÖ hat diese Vorgänge ans Licht gebracht

Intensive Gespräche zeigen: Das System ist das Problem

Helga Krismer führte in der Vergangenheit intensive Gespräche mit Jugendlichen, die in Häusern der TG gewohnt haben, und ebenso mit ehemaligen BetreuerInnen, die nicht länger schweigen wollten.

Im November 2017 gingen wir damit an die Öffentlichkeit, und richteten eine ausführliche Sachverhaltsdarstellung ​betreffend der Misshandlungsvorwürfe an die zuständige Staatsanwaltschaft: „Das System ist das Problem.Zu wenig Personal und vor allem zu wenig fachlich gut ausgebildetes Personal wurde für derartige Einrichtungen bereit gestellt. Kennen wir auch aus dem Pflegebereich. Die Missstände waren evident.“, so unsere Klubobfrau.

Wir forderten sofortige Aufklärung

Helga Krismer hat daher ebenso im November 2017 eine parlamentarische Anfrage an VP-Landesrat Wilfing und SP-Landesrat Schnabl gerichtet – und auch an Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ebenfalls zum Download siehe unten)​​. Unsere Landessprecherin wollte sofortige Aufklärung darüber, ob die Verdachtslagen, die erhoben werden, dem Land zur Kenntnis gebracht wurden, wenn ja, was unternommen wurde und wie das Land Kinder- und Jugendheime kontrolliert bzw. den Einsatz der Geldmittel durchleuchtet.

Zum Artikel der NÖN vom 07.03.2018
Zum Artikel der Heute vom 07.03.2018