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am 7. März

OMV muss „Gerüttel“ für frisches Gas im Weinviertel stoppen

Die Redaktion - Krismer fordert Sofort-Fonds der OMV für Schäden an Häusern

Während Schülerinnen und Schüler bzw. Jugendorganisationen für ihre Zukunft ohne fossile Brennstoffe aufbegehren und ein Klimavolksbegehren in Vorbereitung ist, rüttelt sich die OMV durch das Weinviertel, um Gas zu finden. Deshalb haben wir gemeinsam mit Geschädigten zu einer Pressekonferenz in Orth an der Donau geladen. Die Vorgehensweise der OMV ist für unsere Landessprecherin Helga Krismer anachronistisch:

„Die OMV soll endlich „Runter vom Gas“ im wahrsten Sinne des Wortes. Und die OMV muss sich den Schäden an Häusern von Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern stellen. Wir verlangen daher einen Sofort-Fonds, der für die Schäden im Zuge der vibroseismischen Untersuchungen aufkommt.“


Ausgerechnet in Zeiten des Klimawandels und einer längst notwenigen Energiewende führt das Unternehmen als Erweiterung der bereits durchgeführten 3D Seismik, am Nordrand von Wien und Gemeinden im östlichen Weinviertel weitere seismische Messungen durch. Die Messungen dienen dazu, den geologischen Untergrund bis in eine Tiefe von 4.000–6.000 m zu vermessen und sollen Aufschluss über mögliche erdgasführende Strukturen geben. Die Messung erfolgt im Wesentlichen durch das gleichzeitige Auslegen von rund 10.000 Messboxen auf einer Fläche von ca. 12 x 12 km (144 km²). Mit Hilfe künstlicher Quellen (Anm: sog. Vibro-Seismik-Schwer-LKWs) werden in den oberen Erdschichten Schwingungen angeregt. Die Schwingungen breiten sich dreidimensional im Boden aus und werden an Gesteinsschichten im Untergrund reflektiert. Während sich die Anzahl der Geschädigten häuft, zieht sich das Ministerium und die OMV auf die Position zurück, dass es derzeit keine „Erfahrungen“ gibt, die Schäden ausmachen.


​Folgend ein paar Eindrücke der Pressekonferenz in Ort/Donau gemeinsam mit Geschädigten​​:

Seismische Untersuchungen der OMV und ihre Folgen für die Bevölkerung

Die OMV erstellen mittels seismischen Messung eine „unterirdische Landkarte“ der Untergrundstrukturen in 4000-6000 Metern Tiefe , unter anderem auch im Bezirk Gänserndorf. Die OMV sucht dabei nach Gasvorkommen im …

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