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am 3. Oktober

Kandidatin Platz 3 zum Nationalrat Elisabeth Götze präsentiert Kinder-Offensive mit Helga Krismer

Die Redaktion - Es braucht flächendeckende leistbare Klein-Kinderbetreuung, mehr PädagogInnen für die Kindergärten und Gratis-Schulmaterialien.

Helga Krismer unsere Landessprecherin der Grünen in Niederösterreich, rührte heute nochmals kräftig die Werbetrommel für „ihre" Kandidatin auf Platz 3 der Landesliste: Elisabeth Götze, Vizebürgermeisterin aus Eichgraben.

Elisabeth ist eine erfahrene Kommunalpolitikerin mit guten Ideen, die sie auch in einer Koalition umzusetzen weiß. Als Betriebswirtin und WU-Vortragende denkt sie praxisbezogen und lösungsorientiert. Sie bringt also die besten Voraussetzungen mit, um für Niederösterreich die richtigen Akzente im Nationalrat zu setzen. Sie ist vor allem die Lobby für Kinder und Frauen", ist sich Helga Krismer sicher.

Sichtlich erfreut und gestärkt durch Helga Krismers Vertrauen stellte Elisabeth Götze bei der Pressekonferenz im Montessori-Kindergarten in Neulengbach ihre Schwerpunkt-Vorhaben sodann selbst vor:

Chancengerechtigkeit für Frauen. Ganz wichtig. Diese Chancengerechtigkeit für Frauen beginnt für mich bei einer flächendeckenden Kleinstkinderbetreuung. Und nein, das heißt nicht, dass alle Mütter gleich nach dem Mutterschutz ihr Kind fremdbetreuen lassen müssen. Es muss aber jede Frau die Wahl haben, um frei entscheiden zu können. Will ich arbeiten? Wie viel will ich arbeiten? Mag ich mich völlig dem Kind widmen und zwar bis zum Kindergarten oder der Volksschule? Frauen soll die Entscheidung leicht fallen. In Niederösterreich sind wir in Sachen Kinderbetreuung und Kleinstkinderbetreuung aber weniger gut aufgestellt. Ein flächendeckendes Angebot für kleine Kinder, das sich Eltern leisten können? Fehlanzeige. Genau das will ich möglich machen. Wir reden zwar viel über Bildung –dabei geht es aber meistens um Organisatorisches. In welchem Ministerium soll der Kindergarten angesiedelt sein? Wer zahlt die LehrerInnen? Da sind in meinen Augen die falschen Fragen. Wir brauchen mehr und vor allem mehr von motivierten PädagogInnen, die sich weniger mit Vorgaben und mehr mit den Förderungen der Kinder beschäftigen können. Im Kindergarten wie in der Schule."

Stichwort Schule: Hier fordert Götze ganz klar einen so genannten „Bildungsrucksack" –  „darin enthalten sind alle nötigen Schulmaterialien. Gratis. Weil Schulkosten bis zu 850€ im Jahr pro Kind für Familien belastend sind. Bildung darf nicht am Einkommen der Eltern scheitern. Jedes Kind ist sehr gut. Das müssen wir unterstützen", so die Grüne Nationalratswahlkandidatin.

Alles Vorhaben, die Helga Krismer nur zu gerne unterstreicht.

Sie will Elisabeth Götze nur noch eines mit auf den Weg geben: „Wir haben in Kindergärten und Schulen viele Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Diese Kinder müssen sich eine Sonderpädagogin teilen. Pro Kind bleiben nur wenige Stunden in der Woche. Inklusion  - also gleichberechtigte Teilnahme und Mitbestimmung in der Kindergartengruppe oder Schulklasse  - kann so nicht gut gefördert werden. Es braucht auch hier eine Aufstockung des Personals", so Helga Krismer.

Ein Punkt, den Götze gern aufnimmt.

Trotz der schlechten Umfragewerte für die Grünen sind die Grünen also voller Tatendrang: „Ich werde mein Bestes geben, um den Menschen zu vermitteln, dass es gerade jetzt total richtig und g'scheit ist, Grün zu wählen. Es braucht starke Grüne im Parlament. Als Korrektiv, als WächterInnen, als UmweltschützerInnen, als Lobby für Frauen und Kinder, als Gegengewicht zu den anderen Kräften, die eher Angst und Missgunst schüren. Ich denke, wir erleben am Wahlsonntag dann doch noch ein erfreuliches Ergebnis für die Grünen", so Götze.

„Ganz sicher. Elisabeth. Du machst das!", so Helga Krismer abschließend.


Pressekonferenz Helga Krismer und Elisabeth Götze