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14.06.2022 Pressemitteilung

Ü­ber­ga­be der Bad Vös­lau­er Lärm­schutz­pe­ti­ti­on an die AS­FI­NAG

Presseaussendung 13.06.2022

Übergabe der Bad Vöslauer Lärmschutzpetition an die ASFINAG erfolgt

678 VöslauerInnen haben die Petition an die ASFINAG unterzeichnet, die von den Grünen Bad Vöslau ins Leben gerufen wurde.

 

Gefordert wird der Lückenschluss und die Verbesserung der Lärmschutzwände auf der A2 im Bereich Anschlussstelle Bad Vöslau bis Leobersdorf. In diesem Abschnitt kommt es zu enormer Lärmbelästigung, die zeitweise über die gesetzlichen Grenzwerte (60 Dezibel bei Tag und 50 Dezibel bei Nacht) hinaus geht. Viele Menschen in Vöslau und Kottingbrunn sind dadurch in ihrer Lebensqualität und Gesundheit stark beeinträchtigt.  Das zeigt sich auch bei den Unterstützungserklärungen, die hauptsächlich aus den Wohngebieten in Bad Vöslau und Gainfarn kommen, die südwestlich entlang der A2 liegen, wo die Lärmschutzwände fehlen oder unzureichend sind. Seit dem Ausbau der A2 bis nach Bad Vöslau sowie dem stetig wachsenden Verkehrsaufkommen der letzten Jahre hat sich die Situation verschärft. Zudem ist mit einer weiteren Verschlimmerung der Lärmbelästigung durch den geplanten Ausbau der 8-spurigen A2 bis nach Wiener Neustadt zu rechnen.

 

Die Grünen Bad Vöslau haben die Initiative von Lena F. und Ruth K., zwei betroffenen VöslauerInnen, gerne aufgenommen und haben die Petition gestartet. „Beim Lokalaugenschein konnte ich mich selbst überzeugen und bin schockiert, wie sich der Lärm in diesen Wohngegenden, abhängig von der Windsituation, verbreitet. Der Dauergeräuschpegel ist wirklich unerträglich, stresst und nervt“, erklärt Stadträtin Eva Mückstein. In Gesprächen mit der ASFING wurde erklärt, dass bei ausreichender Rückmeldung der Anrainer Verbesserungsmaßnahmen in Betracht gezogen werden. Deshalb haben wir die Petition gestartet. Die hohe Anzahl der UnterstützerInnen zeigt, wie belastend das Problem für viele VöslauerInnen ist und dass rascher Handlungsbedarf besteht. Auch Bürgermeister Christoph Prinz ist Unterstützer der Petition und zeigt Solidarität mit den Leidtragenden. Jetzt müssen unbedingt rasch die Maßnahmen folgen, die zur Verbesserung der Lebensqualität und Verminderung gesundheitlicher Probleme der betroffenen BürgerInnen führen!“, fordert Mückstein

 

Dazu Lena F.:

Lärm schadet der körperlichen und psychischen Gesundheit und tut uns Menschen nachweislich auf lange Sicht nicht gut. Wir sollten die Lärmbelastung durch die A2 nicht einfach als etwas immer Dagewesenes akzeptieren, sondern aktiv nach Lösungen suchen, um die Lebensqualität für viele Menschen hier zu verbessern. Ich wünsche mir für alle Betroffenen, dass sich die ASFINAG dem Abschnitt zwischen Bad Vöslau und Leobersdorf annimmt und sich die Lärmsituation durch gezielte und wirkungsvolle Maßnahmen verbessern wird. Hoffentlich können wir dadurch möglichst bald das schöne Bad Vöslau bei allen Windrichtungen genießen.

 

Dazu Ruth K.:

Ein Zuhause sollte ein Ort des Rückzuges sein, um Energie zu tanken und für Ruhe und Entspannung sorgen – ein Grundbedürfnis jedes Menschen. Leider ist das derzeit für viele AnrainerInnen die vom Lärm der A2 stark beeinträchtigt werden nicht möglich. Durch den Ausbau der A2 und dem steigenden Verkehrsaufkommen werden immer häufiger Spitzenwerte verzeichnet. Der Lärm und die Abgase machen auf Dauer krank. Der Schutz und das Wohl aller Menschen sollte oberste Priorität haben.

Bei der Übergabe in der ASFINAG wurde erklärt, dass in den nächsten Monaten eine neue Prioritätenliste für den Ausbau von Lärmschutzeinrichtungen erstellt wird. Wichtig ist nun auch, dass sich die Bürgermeister der Gemeinden Bad Vöslau und Kottingbrunn für Lärmmessungen und weitere Maßnahmen, wie eine Temporeduktion auf 100 km/h einsetzen.

 

Die Beteiligten hoffen nun sehr, dass sich der Einsatz gelohnt hat und die Verbesserung der Lärmschutzsituation bald in Angriff genommen wird. Wir werden über den weiteren Verlauf berichten.

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