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17.10.2023 Gemeinde-News

Streif­zug

GEHSTEIGE !?

Das letzte Teilstück des Gehsteiges in der Schloßbergstraße ist gerade in Arbeit. Gespräche mit Anrainerinnen und Anrainern wurden geführt, Bäume und Hecken, welche auf öffentlichem Grund stehen und im Konsens mit der Gemeinde vor Jahren gepflanzt wurden, müssen zurückgeschnitten werden. Am Tag der Tat war Besprochenes dann doch anders, Baum und Sträucher wurden gefällt. „Kommt wieder ein Neuer“, wurde versprochen.

In Kleinebersdorf in der Rußbacher Straße werden schon Vorbereitungen getroffen, um auch hier einen Gehsteig zu errichten. Die meisten Anrainer sind wenig erfreut. „Zahlt sich das aus?“ „Wir mähen ohnehin das Gras vor unseren Häusern“, „muss alles zugepflastert werden?“ fragen sich die Leute. Gehsteige 1,80 m breit zu machen, ist jetzt die neue Mode, egal, wie viele Menschen diese benützen. Randsteine werden gesetzt, zumeist in der Lieblingsposition der Straßenmeisterei und des Bürgermeisters, nämlich Hochbord. Die Fahrzeuge werden größer, die Fahrbahnen enger gemacht. Ein Widerspruch, der vielen auffällt aber anscheinend nicht allen. Diese Diskrepanz mit Gemeindegeld zu unterstützen sollte gründlich überlegt werden um dann nach den Grundsätzen einer wirtschaftlichen, zweckmäßigen und sparsamen Geschäftsgebarung zu entscheiden. 

 

STRASSENBAU / STRASSENBELEUCHTUNG

Laufend wird in die Erneuerung von Straßen und Straßenbeleuchtung investiert. Im Voranschlag vorgesehen sind dafür € 510.00,– aufgeteilt auf € 460.000,– Straßenbau und € 50.000,– Straßenbeleuchtung. Auffallend ist, dass bei der Gemeinderatssitzung am 7. September 2023 über € 100.000,– für Straßenbeleuchtung für heuer und gleich weitere € 100.000,– für 2024 beschlossen wurden. Ganze Straßenzüge werden auf LED Beleuchtung umgestellt, bzw. welche auch neu errichtet  z.B. in der Schreibfederstraße. Die Aufträge gingen an das örtliche Elektrounternehmen. Beim Straßenbau fließt heuer ein Großteil des Budgets nach Wetzleinsdorf. Die Verbindungsgasse zwischen Gartenstraße und Naglener Straße wird erneuert, der Kanal erweitert. Heimische bezeichnen diese als „Saugassl“. „Saugassl in Wetzleinsdorf sticht Kellergasse in Karnabrunn“ hört man, beide sind in gleich desolatem Zustand. Ausbesserungsarbeiten werden in allen Katastralgemeinden durchgeführt.

 

FUSSGÄNGERÜBERGANG VON DER HIPPLESER STRASSE ZUR SCHLOSS-BERGSTRASSE, AUCH BEKANNT ALS DIE „FRANZENBRÜCKE

Der Grundsatzbeschluss dieses Vorhaben betreffend wurde schon länger einstimmig im Gemeinderat gefasst und gelangt nun zur Umsetzung. Die Gewerke wurden vergeben. Abriss der Brücke ca. € 2.800,– Baumeisterarbeiten ca. € 108.000,– Geländer € 52.000,– und Pflaster rund € 42.000,–. Für uns wichtige Parameter wie ebene Oberfläche für gute Befahrbarkeit mit Kinderwägen oder Rollstühlen sowie leichte Reinigung, vor allem beim Winterdienst, wurden nicht berücksichtigt. Ja nicht einmal Angebote für eine Alternative wurden eingeholt. Wahrscheinlich wäre dann so mancher Gemeinderat hellhörig geworden. So fiel die Entscheidung für das teuerste, aus Granitsteinen bestehende Rumpelpflaster. Wir konnten dem nicht zustimmen.

 

BETRIEBSGEBIET

Auch beim Betriebsgebiet in Wetzleinsdorf gibt es einige Neuigkeiten. Die Firma Rohacek ist vom Vorvertrag mit der Eigentümerin zurückgetreten. Die Gemeinde kauft nun dieses Grundstück im Ausmaß von 1.500m2  zum Preis von € 22,–m2. 

Unabhängig davon ergeben sich einige Fragen, die offen bleiben:

Warum konnte die Grünschnittübernahme nicht verbleiben?

Warum und zu welchem Zweck wurde jetzt plötzlich ein zweites ornithologisches Gutachten erforderlich?

Bleibt Fa. Gruschina Eigentümerin oder war das nur ein Zwischeninvestment? Wir werden Sie weiter darüber informieren.

Leopold Widy

Leopold Widy, Gemeinderat

Sinnvolle Raumplanung und Erhalt der Lebensqualität im Dorf!

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