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14.03.2024 Pressemitteilung

Preis­kon­trol­le der Fern­wär­me wird rea­li­siert

Unser Vorstoß zur Preiskontrolle der Fernwärme wird realisiert werden

Klubobfrau Helga Krismer: „Überprüfung der Preisgestaltung für Fernwärme muss in NÖ-Hand“

 

„Unsere Fernwärme ist ein wichtiger Baustein einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Wärmeversorgung, doch die Preise für die Kundinnen und Kunden sind intransparent und nicht der Kontrolle der E-Control unterlegen. Daher sind die Endkundentarife trotz Entspannung auf den Großhandelsmärkten weiterhin sehr hoch und für uns nicht nachvollziehbar.“, so unsere Grüne Klubobfrau Helga Krismer.  Der Grüne Klub hat daher in der letzten Landtagssitzung einen entsprechenden Antrag zur Preiskontrolle der Fernwärme in NÖ Hand eingebracht. Der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit kann nämlich die Kompetenz für die Regulierung des Preises an die Bundesländer übertragen, so wie in Oberösterreich und Steiermark bereits geschehen. „Damit würde für unsere Fernwärmekundinnen und -kunden sichergestellt werden, dass sie vor einer ungerechtfertigten und maßlosen Überteuerung geschützt werden. Im heutigen Ausschuss soll nach unserem Vorstoß hier die Delegierung der Preishoheit gemäß Preisgesetz für Niederösterreich Fernwärmeanbieter, insbesondere die EVN AG, an das Land Niederösterreich auf Schiene gebracht und in der kommenden Landtagssitzung beschlossen werden.“, erklärt Helga Krismer den Vorstoß.

 

Laut dem Grünen Klub im NÖ Landtag ist die Preisbildung für Fernwärme intransparent, Kundinnen und Kunden sind an den lokalen Anbieter gebunden. Während man also den Gas- und Stromanbieter in Österreich mit wenig Aufwand wechseln kann, hat man bei Fernwärme keine Wahlmöglichkeit. Das Land Niederösterreich prüft daher nun nach dem Vorbild von Oberösterreich und Steiermark das Erlangen der Preishoheit, um günstige Fernwärmetarife zu garantieren. „Ein gerechtfertigter Preis kann mit unserer Initiative für Fernwärmekundinnen und -kunden sichergestellt und somit das Grundbedürfnis Heizen vor einer maßlosen Überteuerung geschützt werden. Wir sind optimistisch, dass die NÖ-Landesregierung unsere Initiative rasch zur Umsetzung bringt“, schließt Helga Krismer ab.

Die Redaktion
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